Montag, 30. Januar 2012
6. Phu Quoc
Ab ca. 18 Uhr wird es dunkel. Ab 20 Uhr wird man müde. Wir besuchen Nachtmarkt mit Restaurants, Flipflop-Ständen und Billigschmuck. Sonst nix. Was noch bemerkenswert ist, ist ein kleiner Australischer Eis- und Shake-LadenCafé mit Facebook-Zugang, was in Vietnam gesperrt zu sein scheint. Ich kam in Saigon und in Phu Quoc jedenfalls bisher nie auf die Facebook-Seite.

Das Resort besteht übrigens aus einzelnen oder zusammenhängenden Hütten mit Nasszelle und befindet sich direkt am Strand.

Phu Quoc Beach Club

Die Hütten umgeben das zentrale Restaurant, das nach Vergleichen mit der Umgebung ein großartiges Preis-/Leistungsverhältnis hat. Alles ist sehr einfach, aber sauber und gut.

Phu Quoc BeachClub 2

Das ist hier allerdings kein 5-Sterne-Tussen-Hotel. Man findet in dieser natürlichen Umgebung auch gelegentlich Tiere, die manche Städter irritieren. Irritierend sind auch die Toilettengewohnheiten in Vietnam. Neben dem WC befindet sich ein Wasserschlauch – eine Bidet-Dusche, denn Papier verstopft die vietnamesischen WC-Leitungen. Das WC-Papier wird in einem extra Treteimer entsorgt, ist zudem durch die Luftfeuchtigkeit so klamm, dass man es auch kaum verwenden kann.

Das Duschwasser läuft durch eine Wandöffnung nach draußen.Was an kaltem Wasser aus der Dusche kommt, würden wir in Deutschland als lauwarm bezeichnen. Die 220-V-Stecker aus Deutschland passen auch in die vietnamesischen Steckdosen. Moskitonetze sind Standard und auch nötig. Trotzdem sammeln wir vor allem abends Mückenstiche.

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