Freitag, 3. Februar 2012
12. Ham Ninh
Heute fahren wir in die östliche Hafendorf Ham Ninh. Hier erlebt man die Armut und den Dreck sehr direkt. Außer einem viel zu teuren Restaurant, dass zudem allenfalls mäßig ist, gibt es hier auch fast nichts zu sehen. Das Wasser ist voller Abfälle und auch die Häuser sind aus Resten gebaut.

Ham Ninh (Straße)

Erstaunlich, wie etwas Abstand und eine andere Perspektive das Dorf in einem anderen Licht erstrahlen lassen können.

Ham Ninh (Sonnenuntergang)

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11. An Thoi
Mit dem Taxi fahren wir an die Südspitze der Insel von Phu Quoc und laufen durch die Hafenstadt An Thoi.

An Thoi

Zwischendurch essen wir eine Pho Bò (Nudelsuppe mit Rindfleisch), die in Vietnam gerne morgens gegessen wird. Eine Pho Bò reicht uns drei Personen als Zwischenmahlzeit. Die Suppe hält also ziemlich vor.

Wir fahren an der Baustelle zum neuen Flughafen im Landesinneren vorbei, wo auch neue Straßenabschnitte in Arbeit sind. Phu Quoc stellt sich auf Tourismus ein. Unser Taxifahrer, der uns schon ein paar mal gefahren hat und immer freundlicher wird, hat zwei Stunden gewartet, um uns wieder zurück zu fahren. Das ist wahrscheinlich sein Geschäft der Woche und als Philip am Ende der Fahrt zahlt, wird der in den Arm genommen, als wäre er adoptiert. Mit über 800.000 Dong Taxieinnahmen an einem Tag fühlt man sich natürlich wie ein Fastmillionär. Umgerechnet sind es etwas über 30 € für anderthalb Stunden Fahrt (+ 2 Stunden Wartezeit!). Da kommste in Berlin nich so weit mit.

Abends essen wir Chicken Hot Pot, eine Art Fondue ohne Fritierfett, aber mit Fond. Hier sagt ein Bild mehr als tausend Worte.

Hot Pot

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