Montag, 30. Januar 2012
8. Phu Quoc
Oh, mein Gott, heute nacht hat es heftig geregnet. Dafür ist der Tag umso klarer.
30°C, ein gutes Buch, Mango-Juice, Siesta, Abendessen. Welchen Tag haben wir eigentlich heute?

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7. Phu Quoc
Während mein Husten eine unerfreuliche Renaissance erlebt und sich eine dauerlaufende Nase dazu gesellt, fahren Philip und Dörte mit einem Boot zum Schnorcheln. Derweil liegt mein deutscher alt-68-er Nachbar mit seiner Freundin im Liegestuhl, referiert über die Ausbeutung der Vietnamesen und lässt sich noch einen Cocktail bringen.

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6. Phu Quoc
Ab ca. 18 Uhr wird es dunkel. Ab 20 Uhr wird man müde. Wir besuchen Nachtmarkt mit Restaurants, Flipflop-Ständen und Billigschmuck. Sonst nix. Was noch bemerkenswert ist, ist ein kleiner Australischer Eis- und Shake-LadenCafé mit Facebook-Zugang, was in Vietnam gesperrt zu sein scheint. Ich kam in Saigon und in Phu Quoc jedenfalls bisher nie auf die Facebook-Seite.

Das Resort besteht übrigens aus einzelnen oder zusammenhängenden Hütten mit Nasszelle und befindet sich direkt am Strand.

Phu Quoc Beach Club

Die Hütten umgeben das zentrale Restaurant, das nach Vergleichen mit der Umgebung ein großartiges Preis-/Leistungsverhältnis hat. Alles ist sehr einfach, aber sauber und gut.

Phu Quoc BeachClub 2

Das ist hier allerdings kein 5-Sterne-Tussen-Hotel. Man findet in dieser natürlichen Umgebung auch gelegentlich Tiere, die manche Städter irritieren. Irritierend sind auch die Toilettengewohnheiten in Vietnam. Neben dem WC befindet sich ein Wasserschlauch – eine Bidet-Dusche, denn Papier verstopft die vietnamesischen WC-Leitungen. Das WC-Papier wird in einem extra Treteimer entsorgt, ist zudem durch die Luftfeuchtigkeit so klamm, dass man es auch kaum verwenden kann.

Das Duschwasser läuft durch eine Wandöffnung nach draußen.Was an kaltem Wasser aus der Dusche kommt, würden wir in Deutschland als lauwarm bezeichnen. Die 220-V-Stecker aus Deutschland passen auch in die vietnamesischen Steckdosen. Moskitonetze sind Standard und auch nötig. Trotzdem sammeln wir vor allem abends Mückenstiche.

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5. Phu Quoc
30°C, eine leichte Brise, ein gutes Buch, kein Fernsehen, fruit shakes, mixed fruit plates.

Phu Quoc Breakfast

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4. Saigon → Phu Quoc
Auf die grüne Insel, die eher vor Kambodscha als vor Vietnam liegt, fliegt man von Saigon aus mit einer Propellermaschine etwa eine Stunde und landet auf einer kombinierten Start- und Landebahn. Mit dem Taxi dauert es dann ca. 15 Minuten bis zum Resort. Nach weiteren 15 Minuten vor Ort startet die Entschleunigung.

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3. Saigon
Wir müssen vormittags noch mal zum Ben Thanh Market. Philip braucht immer noch was zum Anziehen. Vielleicht hat der Market ja jetzt auf? Neee. Das Neujahrsfest dauert wohl die ganze Woche.

Mit dem Taxi geht es nach Chinatown, am dreckigen Fluss entlang und wir fotografieren Buddah-Statuen und Pagoden.

Saigon Pagode

Danach spazieren wir durch die Stadt und genehmigen uns einen Café neben der Notre Dame Kathedrale und fahren zum Historisches Museum. Das Abendessen nehmen wir bei einem Barbecue Garden zu uns. Gleich nebenan ist der Ben Thanh Market. Hat aber gerade nicht auf, Philip.

Der Barbecue Garden hat Bedienpersonal, das zu überfordert ist, um mehr als zwei Gerichte aufzunehmen. Da hilft nur noch einmal ein Cocktail in einer Bar, die wir über den Weg an der Oper und einem irrsinnigen Abendverkehr vorbei erreichen. Abends scheint die doppelte Menge an Menschen und Mopeds unterwegs zu sein.

Saigon Opera

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2. Saigon
Das Frühstück am nächsten Morgen ist ein guter Grund, das nächste Café aufzusuchen. Das ist zu. Weil „Happy New Year“. Also suchen wir nach dem nächstbesten Café. Dort lernen wir eine neue Art von „coffee-to-go“ kennen – Kaffee mit Kondensmilch in einem Plastikbecher mit Strohhalm und kleinem Plastiktütchen zum Tragen.

Saigon coffee-to-go

Den ziemlich starken und guten Kaffee kriegt man in Vietnam ansonsten mit einem Kaffeesieb über der Tasse serviert.

Zunächst braucht Philip wegen des Kofferverlustes etwas zum Anziehen, am besten auf dem bekannten Ben Thanh Market. Der ist zu. Weil „Happy New Year“. Irgendwo auf der Straße gibt es aber doch noch ein paar Hosen und Hemden. Grundregel: Als Gegenvorschlag zum angebotenen Preis die Hälfte anbieten. Das klappt mal gut, meist aber schlechter, denn die Händler sind da doch etwas geübter als wir. Glücklicherweise hatten wir am Flughafen etwas Geld getauscht, denn auch die Banken sind zu. Auch hier: „Happy New Year.“

Saigon Tower

Den Tag über streifen wir durch die Innenstadt und überqueren manch eine Straße unter Einsatz des Lebens. 90 Prozent des Verkehrs machen Mopeds aus, die wie ein endloser Schwarm wirken. Die Mopeds sind zum Teil mit fünf Personen besetzt, die Fahrer schauen nicht hin, wenn sie in den Verkehr einbiegen und Verkehrsschilder oder die seltenen Ampeln haben offensichtlich nur Vorschlagscharakter. Eine Straße zu überqueren, ist ein echtes Wagnis. Aber man gewöhnt sich daran, zumindest solange es Einbahnstraßen sind. Straßen mit beidseitigen Fahrtrichtungen sind was für Selbstmordkandidaten. Rom ist dagegen pillepalle, Arne.

Saigon Motorbikes

Nachmittags besuchen wir das Kriegsmuseum, das Flugzeuge, Panzer, Dokumentationen, Bilder und gefärbte Ansichten zum Vietnamkrieg zeigt, aber mich dennoch reichlich betreten nach Hause gehen lassen.

Saigon Kriegsmuseum

Das Abendessen gibt es in einem der bekanntesten Restaurants (Name vergessen) von Saigon … sehr groß, sehr voll, sehr lecker. Leider ist das Personal gehetzt und man fühlt sich durch die Warteschlange etwas genötigt sich zu beeilen. Danach folgt noch ein Absacker in einer der vielen Bars.

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